10.02.2020

Brief an Bundesminister Anschober

Zum Thema

Sicherstellung der professionellen Pflege
von (schwer)kranken Kindern und Jugendlichen

erging nachstehender Brief am 07.02.2020 an Bundesminister Anschober:

Sehr geehrter Herr Bundesminister Anschober,
wie in den Medien verlautbart starten Sie eine Dialogreihe zu den Ressortthemen mit Betroffenen, Fachexpert*innen, Mitarbeiter*innen, NGOs, Institutionen und Initiativen – im Austausch mit vielen Ehrenamtlichen und Engagierten.

Vermehrt werden dabei die Altenpflege, pflegende Angehörige im Erwachsenenbereich usw. angeführt.

Der Berufsverband Kinderkrankenpflege möchte die Gelegenheit nutzen, um die äußerst vulnerable Patient*innengruppe der Frühgeborenen, chronisch und akut kranken Kinder und Jugendlicherdringend in den Fokus zu rücken. Die Versorgung Frühgeborener, chronisch kranker Kinder und akut zu versorgende Kinder im klinischen Setting und in der Mobilen Kinderkrankenpflege scheint völlig in der öffentlichen Debatte ausgeblendet. Fehlendes spezialisiertes Personal, nicht gesicherte Spezialisierung in der Kinder- und Jugendlichenpflege und erschwerte Anerkennungsverfahren für Fachpersonen aus dem deutschen Sprachraum führen dazu, die Qualität in der Versorgung der Kinder und Jugendlichen nicht mehr sicher zu stellen!

Wir ersuchen um ein Gespräch, um den kranken Kindern den Stellenwert einzuräumen der für unser aller Zukunft von großer Bedeutung ist!

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